Müll als Ressource
Zahlreiche Kommunen bieten mittlerweile Biotonnen zur Sammlung von Grünmüll und Bioabfällen aus den Privathaushalten an. Darüber hinaus besteht meist die Möglichkeit der Selbstanlieferung von Gartenabfällen auf den Wertstoffhöfen, wo sich riesige Berge von Pflanzenresten türmen.

Komposterde, Foto: Manun
Der gesammelte Biomüll wird zusammen mit zerkleinerten Holzabfällen erhitzt und mehrfach gesiebt und somit zu wertvoller Komposterde für die Landwirtschaft oder den Gartenbau verarbeitet. Der Bio- und Grünmüll wird somit zu einem wertvollen Handelsgut und ist schlichtweg zu schade für die Restmülltonne.
Laut Wikipedia enthält der Restmüll nach wie vor 48% biogene Abfälle, welche von den Bürgern nicht der Biotonne oder der Eigenkompostierung zugeführt wurden! Dies ist ein großes Potential hinsichtlich der Entlastung von Verbrennungsanlagen, bzw. der Kompostieranlagen.
Fassen wir uns also an die eigene Nase und beginnen da, wo es am einfachsten ist: bei uns selbst!
- Vermeidet Müll bereits beim Einkauf und verzichtet auf Produkte, die unnötig und aufwändig verpackt sind.
- Bevor etwas in den Müll wandert sucht nach Möglichkeiten der Wiederwerwendung.
- Recycelt alle wieder verwertbaren Materialien – da gibt es heutzutage eigentlich keine Ausreden mehr.