Archiv des MonatsMay, 2009

Ameisen im Can-o-Worms

Während Fruchtfliegen und Enchyträen (kleine weiße Würmer) im Wurmkomposter kein Problem für die Kompostwürmer darstellen, können Ameisen doch echten Schaden anrichten. Ameisen fressen nämlich die Wurmkokons und beschränken somit die Population in Deinem Can-o-Worms.
Um zu verhindern, dass die Ameisen in den Wurmkomposter einziehen kann man etwas Vaseline an den Füßen des Komposters anbringen oder die Füße in mit Wasser gefüllte Gläser stellen – beides dient als Barriere für die kleinen Invasoren.

Sollten die Ameisen bereits Einzug gehalten haben, kann man sie wieder vertreiben, indem man Zimtpulver in den Komposter streut. Das vertreibt die Ameisen und stört die Würmer nicht. Sicherheitshalber solltest Du auch nach der Ameisenkönigin forschen und diese auf jeden Fall entfernen!

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Komposthaufen umsetzen

In unserem relativ kleinen Garten versuchen wir, so viele Abfälle wie nur möglich zu kompostieren. Zentrale Kompostierstation ist natürlich unser Can-o-Worms Komposter mit seinen Bewohnern, die alle anfallenden Küchenabfälle gefräßig verwerten.
In einem Drahtbehälter sammeln wir das Herbstlaub und auch der herkömmliche Komposter aus Plastik ist noch im Einsatz. Hier kommt rein, was den Kompostwürmern im Wurmkomposter nicht bekommt oder nicht reinpasst: Zwiebeln, die Enden vom Lauch, Blumen- und Pflanzenreste, Rasenschnitt und etwas Holzasche aus der Pelletsheizung.
Nun war’s mal wieder an der Zeit, den Kompost umzusetzen und dabei etwas Humus für das anstehende Frühjahrsgärtnern zu gewinnen.

Die Überraschung war groß, als wir zwei Blindschleichen entdeckten, die sich in der Tiefe der Erde vergraben hatten. Die haben wir natürlich gleich wieder in den Behälter gelegt, um sie vor den aufmerksamen Katzenblicken zu schützen.

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