Archiv des MonatsJune, 2008

Praxistipp Wurmkomposter: Hot Summer

Bei uns im Südwesten Deutschlands werden die Temperaturen nun sommerlich und erreichen bis zu 30 Grad.
Steht bei solchen Bedingungen ein Can-o-Worms Komposter nicht komplett im Schatten, kann dessen Innentemperatur auf bis zu 40 Grad ansteigen und im schlimmsten Fall zum Absterben der Kompostwürmer führen.

Einer Überhitzung ist allerdings leicht vorzubeugen: Du kannst einfach einen Karton, eine Strandmatte oder ähnliches über den Komposter legen und dadurch etwas Schatten spenden. Außerdem solltest Du unbedingt darauf achten, dass die Abdeckmatte aus Kokosfaser, die im Can-o-Worms oben aufliegt, nicht austrocknet. Falls notwendig mit Wasser anfeuchten.

Als eine weitere Möglichkeit der Abkühlung kann man den Deckel öffnen (damit die überhitzte Luft entweichen kann) und etwas Wasser in den Wurmkomposter gießen – dabei aber den Ablaufhahn offen halten.

So kommen auch die Kompostwürmer gut gelaunt über die Sommermonate.

Kompost und Temperatur

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Praxistipp Wurmkomposter: Karton und Papier

Für einen ausgewogenen Speiseplan der Kompostwürmer ist die Zugabe von Faserstoffen sehr wichtig. Am besten eignen sich hierfür Eierschachteln, unbedruckter Karton, Papierrollen von Haushaltsrollen, etc.

Damit erzielt man einen weiteren positiven Nebeneffekt und sorgt für eine gute Belüftung des Wurmkomposters. Das Papier wird in Fetzen gerissen und in Knäuel zusammengedrückt, sodass kleine Luftpolster entstehen.

Der Inhalt eines Wurmkomposter ohne ausreichend Luft wird sich verdichten und matschig werden. Dies kann sogar zu anaeroben Bedingungen führen, in denen Lebewesen nicht überleben können. Sorge vor und recycle regelmäßig etwas Karton und Papier im Wurmkomposter!

Can-o-Worms
Blick in den Wurmkomposter

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Unbekanntes Saug-Insekt

Habe seit einigen Wochen Unmengen von mir bislang unbekannten Insekten im Garten beobachtet, die sich zeckenartig an Blätter heften und dort längere Zeit bewegungslos verharren ohne die Blätter zu fressen. Die Tierchen sehen ziemlich schauderhaft aus – vor allem eben weil sie so sehr an Zecken erinnern, aber etwas größer und farbenprächtiger sind. Nach einer Recherche im Internet hat sich nun herausgestellt, dass es sich um die Puppen von Marienkäfern und nicht um eine eingeschleppte neue Insektenart handelt. Bin nun sehr erleichtert und freue mich auf eine Armada von Blattläuse vertilgenden und Glück bringenden Marienkäferchen.

Marienkäferpuppe

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Praxistipp Wurmkomposter: Regenhaube

Betreibst Du einen Can-o-Worms Wurmkomposter unter freiem Himmel? Es empfiehlt sich, den Komposter bei starken oder lang anhaltenden Regenfällen mit einer Folie abzudecken, um eine zu starke Durchnässung zu verhindern. Man sollte allerdings danach nicht vergessen, die Haube wieder zu entfernen, damit die Belüftung funktionieren kann.

Sollte doch einmal viel Wasser in den Wurmkomposter gelangt sein sorgt man durch Öffnen des Ablasshahns, dass dieses nach unten wieder austreten kann.

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