Archiv zur KategorieGarten und Balkon

Frühlingserwachen

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Endlich zeigt sich der Frühling bei uns in Südwestdeutschland. Ein guter Anlass, die Can-o-Worms Wurmkomposter aus dem Winterquartier zu holen und fit für die neue Saison zu machen.
Die Kompostwürmer hatten im Dezember zwar einige Zeit im Frost ausharren müssen, wurden dann aber zur Sicherheit in einen frostfreien Raum gebracht. Den Winter haben sie daher sehr gut überstanden und waren weiterhin aktiv.

Eine Bestandsaufnahme zeigt, dass eine Menge hervorragender Wurmhumus geerntet werden kann. Der wird auch gleich als Dünger benötigt, denn für die Aussaat von Tomaten und Gurken auf der Fensterbank wird es höchtse Zeit.

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Besuch in der Biologischen Station Osterholz-Scharmbeck (BioS)

Die Biologische Station Osterholz-Scharmbeck, kurz BioS, ist ein Naturschutzprojekt, das seit nunmehr 20 Jahren ca. 15 km nördlich von Bremen tätig ist.

Biologische Station Mühle

Die BioS entwickelt und begleitet Programme zum Schutz bzw. Erhalt von speziellen Lebensräumen wie Obst- und Feuchtwiesen, Hecken, Mooren oder Bächen und führt gezielte Maßnahmen zum Artenschutz durch.

Sonnentau Torfmoos

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Umweltbildung. Kinder unterschiedlichster Altersklassen lernen dabei praxis- und erlebnisorientiert die Zusammenhänge im Naturkreislauf und erwerben spielerisch Wissen über den schonenden Umgang mit Ressourcen und Lebewesen.
Zu den zahlreichen angebotenen Aktionen gehören unter anderem der Anbau und die Ernte von Kartoffeln, Wanderungen durchs Moor und den Wald, der Besuch bei einem Imker, die Herstellung von Apfelsaft und Eiscreme, das Recycling und Kompostierung, usw.

freundlicher Baumgeist Kartoffelfeld

Und natürlich wird hier auch kompostiert, was das Zeug hält: Ein schön angelegter klassischer Kompost dessen Seitenwände für Kompostwürmer durchlässig ist, ist schon seit Jahren im Einsatz. Relativ neu hingegen ist hier die Kompostierung in einer selbst gebauten Wurmkiste aus Holz sowie im Can-o-Worms.

Kompost Wurmkiste can-o-worms

Bei unserem Ausflug zur BioS durften wir selbst einen kleinen Einblick in die vielen spannenden Arbeitsbereiche und auch auf die schöne Landschaft werfen. Vielen Dank!

Website der Biologischen Station Osterholz

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Sommer: ein Rückblick

Der Himmel bleibt grau, draußen ist es naß und kalt. Die beste Zeit, um mein Blog zum Blühen zu bringen und ein paar meiner Gartenfotos zusammenzustellen, denn dafür bleibt ja im Sommer zu wenig Zeit. Den Anfang machen heute diverse Besucher aus dem Tierreich, die uns im Garten besuchten, manch einer hat’s aber leider nicht überlebt.

Als da wären “Little Batman“, der eines Morgens tot im Hof lag und ein Teil einer Blindschleiche, deren vorderes Ende hoffentlich überlebt hat.

Fledermaus Blindschleiche

Dann fanden wir diese kleine Mönchsgrasmücke, die sich beim Anblick einer Katze totstellte, aber bei genauem hinsehen unversehrt war. Leider waren unsere Versuche, das Vögelchen wieder ganz fit zu bekommen vergebens…

Mönchsgrasmücke Mönchsgrasmücke

Nun aber zu den Tieren, die unseren Garten auch überlebten. Neben unserer eignenen und den zahlreichen Nachbarskatzen haben wir diesen Sommer eine Menge Insekten vor die Linse bekommen:

Nachbarskater Umbra

Libelle Hummel Spinnensuchbild

Langbeinige Spinne Kreuzspinne Sächsische Wespe

Und zu guter Letzt:
Weinbergschnecke

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Herbstlaub

Der Herbst zeigt sich bei uns im Südwesten gerade von seiner schönsten Seite: Sonnige Tage, Temperaturen bis an die 20 Grad und wunderschön gefärbtes Laub. Doch die idyllische Herbstruhe wird mancherorts gerne von lauten, kleinen Motoren durchbrochen.

Die Zeit der Laubsauger und Laubblaser ist wieder gekommen. Habe heute selbst einen Mann gesehen, wie er mit einem Laubblaser bewaffnet, feuchte Blätter (also ganz gezielt Blatt für Blatt) von seinem Gehweg pustete. Also mal davon abgesehen, dass den meisten Leuten das bisschen Fegen ganz gut täte, wünsche ich mir mehr Toleranz gegenüber Laub.
Im eigenen Garten bietet das Laub einen hervorragenden Lebensraum für Spinnen, Würmer, Insekten und mit etwas Holz und Ästen auch einen Unterschlupf für Igel oder Mäuse.


Foto: Sabine Butterblume

Der BUND hat in seinen Ökotipps einen Artikel hierzu veröffentlicht:
Laubsauger schaden Flora und Fauna
Kaum fällt das Herbstlaub, lärmen sie wieder in Park und Garten: die Laubsauger oder -blaser. Doch dieses Gartengerät schädigt Umwelt und Gesundheit durch Lärm und Schadstoffe und stört den Naturhaushalt. Durch den Schallpegel von bis zu 115 Dezibel – das entspricht dem Krach eines Presslufthammers – werden vor allem die Nachbarn belästigt und die Gesundheit der Benutzer geschädigt.

Laubsauger und -blaser, die von einem Zwei-Takt-Verbrennungsmotor angetrieben werden, sprühen mehr als ein Drittel des Kraftstoffes unverbrannt als giftige Kohlenwasserstoff-Dusche in die Umwelt und gefährden die Gesundheit des Bedieners.
[...]
Da die abgesaugten oder mit einer Luftgeschwindigkeit von bis zu 220 km/h weggeblasenen Blätter und Äste nicht mehr auf dem Boden verrotten, wird die Humus- und Nährstoffbildung behindert. Die am Boden lebenden Kleintiere wie Würmer, Insekten, Spinnen und Kleinsäuger verlieren Nahrung und Lebensraum, der Boden wird der Deck-Schicht beraubt, die ihn vor Austrocknung und bei extremer Kälte schützt.

Der BUND empfiehlt, zu Rechen und Harke zu greifen, die ganz ohne schädliche Emissionen auskommen. Das welke Laub sollte auf Beete und unter Gehölze verteilt werden, wo es während des Winters langsam verrottet, Boden und Kleintieren als Schutz dient und im Frühjahr als natürlicher Dünger in den Boden eingearbeitet werden kann.

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Komposthaufen klassisch

Auf Spaziergängen, bei Einladungen in befreundete Gärten, auf Radtouren: Es geht nichts über einen schönen, gemütlichen Komposthaufen. Hier ein paar Exemplare, die ich in den letzten Tagen aufgestöbert habe:


Komposthaufen am Mühlenwanderweg im Simonswälder Tal


Gerlindes Kompost in Lehnacker


Noch ein Komposthaufen von Gerlinde in Lehnacker

Im wilden Gartenblog ist ein Komposthaufen zu bestaunen, der seinen Namen auch verdient hat.

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Unbekanntes Saug-Insekt

Habe seit einigen Wochen Unmengen von mir bislang unbekannten Insekten im Garten beobachtet, die sich zeckenartig an Blätter heften und dort längere Zeit bewegungslos verharren ohne die Blätter zu fressen. Die Tierchen sehen ziemlich schauderhaft aus – vor allem eben weil sie so sehr an Zecken erinnern, aber etwas größer und farbenprächtiger sind. Nach einer Recherche im Internet hat sich nun herausgestellt, dass es sich um die Puppen von Marienkäfern und nicht um eine eingeschleppte neue Insektenart handelt. Bin nun sehr erleichtert und freue mich auf eine Armada von Blattläuse vertilgenden und Glück bringenden Marienkäferchen.

Marienkäferpuppe

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Praxistipp Wurmkomposter: Regenhaube

Betreibst Du einen Can-o-Worms Wurmkomposter unter freiem Himmel? Es empfiehlt sich, den Komposter bei starken oder lang anhaltenden Regenfällen mit einer Folie abzudecken, um eine zu starke Durchnässung zu verhindern. Man sollte allerdings danach nicht vergessen, die Haube wieder zu entfernen, damit die Belüftung funktionieren kann.

Sollte doch einmal viel Wasser in den Wurmkomposter gelangt sein sorgt man durch Öffnen des Ablasshahns, dass dieses nach unten wieder austreten kann.

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Miniteich

Der passionierte Balkongärtner findet auch auf der kleinsten Fläche noch eine Eckchen für eine kleine Wasserwelt. Jüngste Beispiele finden sich in München, wo das sich Einrichten von Miniteichen schon zu einem kleinen Trend entwickelt hat.

Ob Holzbottich, glasiertes Steingut oder Zinkwanne – wähle ein Gefäss, das zu Deinem Balkon passt. Viele Gärtnereien bieten eine Reihe von Wasserpflanzen, mit denen Du Deinen kleinen Wassergarten bepflanzen kannst … und wer weiss – vielleicht siedeln sich bald kleine Lebewesen an.

Seerose im Miniteich
Foto: Sabine Butterblume

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