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Kleine Wurmkunde
Regenwürmer existieren seit mindestens 100 Millionen Jahren und sind heute mit Ausnahme von Wüsten, den Polarregionen und sehr hohen Gebirgen weltweit verbreitet.
Schon Aristoteles (384-322 v. Chr.) schätzte die Regenwürmer als Bodenverbesserer und bezeichnete sie als „Eingeweide der Erde“.
Charles Darwin erkannte den wertvollen Beitrag der Regenwürmer, die zur Auflockerung und Belüftung des Bodens beitragen und dokumentierte seine Erkenntnisse 1881.
In Deutschland leben 39 Regenwurmarten (in Europa ca. 100, weltweit ca. 3000), die sich in Größe, Farbe und Anatomie unterscheiden, aber auch unterschiedliche Erdschichten bewohnen.
Regenwürmer verfügen über lichtempfindliche Sinneszellen, die ihn vor Sonnenlicht warnen und vor Austrocknung schützen.
Regenwürmer sind Zwitter und befruchten sich wechselseitig. Regenwurmeier werden in hellgelbe 2-3mm große Kokons abgelegt – die Wurmbabys schlüpfen (im Falle des Kompostwurms eisenia foetida) in relativ warmen Umgebung bereits nach 16 bis 20 Tagen und sind nach 70-80 Tagen selbst geschlechtsreif.